Workshop zur Wildlife-Fotografie bei Murmeltieren und Steinböcken am Großglockner

Murmeltiere und Steinböcke am Großglockner in ihrem natürlichen Lebensraum fotografieren.


Termin:
Zweitätig von Samstag, 29.08. bis Sonntag, 30.08.2020

Anmeldung unter info@workshop-fotografie.com

 

Inhalt:
• Lohnenswerte Fotomotive in der freien Natur erkennen
• Einen guten Platz für das eigene Foto-Shooting identifizieren
• Fotoausrüstung richtig einsetzen
• Tierfotografie (Arbeiten mit langen Brennweiten)
• Bilder richtig nachbearbeiten


Programm:
Wir treffen uns direkt vor Ort in Österreich. Die Anfahrt führt Sie über die beeindruckende Hochalpenstraße mit wunderbaren Ausblicken durch den Nationalpark Hohe Tauern. Unser Zielgebiet ist die Kaiser-Franz-Josef-Höhe in 2.369 Metern Höhe mit herrlichem Ausblick auf den Großglockner, den mit 3.798 Metern höchsten Berg Österreichs. Dort besteht Gelegenheit, die hier in großer Anzahl lebenden Murmeltiere in ihrem natürlichen Lebensraum fotografisch reizvoll in Szene zu setzen. Die Tiere sind zwar wildlebend, aber dennoch recht zutraulich und Menschen gewöhnt. Es ist also nicht schwer, sich ihnen für gute Fotos ausreichend zu nähern. Wenn man etwas Karotten oder Nüsse mitbringt, fressen sie einem gar aus der Hand. Auch braucht man für die Ablichtung der Murmeltiere keinesfalls ein teures Teleobjektiv mit großer Brennweite. Ein Standard-Zoomobjektiv im Brennweitenbereich bis ca. 100 mm ist bereits ausreichend, um ansprechende Portraits von den Tieren schießen zu können.
Mit ein wenig Glück werden wir entlang der Hochalpenstraße zusätzlich Steinböcke sehen und ausgiebig fotografieren können. Steinböcken in freier Wildbahn zu begegnen ist immer wieder ein Erlebnis. Sie bewegen sich in den Bergen meist in kleineren Herden von ca. 10 Tieren. Es ist immer wieder faszinierend, wie gut und sicher sich die Tiere an steilen Hängen bewegen können. Dabei gilt auch hier, dass die Steinböcke im Großen und Ganzen sehr zutraulich sind und Menschen ein Stück weit gewohnt sind. Teilweise gelingt es, sich den Steinböcken bis auf wenige Meter zu nähern.
Für Portraits dieser Tiere werden allerdings größere Brennweiten ab ca. 200 mm aufwärts benötigt. Allerdings kann man auch mit geringeren Brennweiten beeindruckende Fotos der Steinböcke in ihrem natürlichen Lebensraum machen.
Treffpunkt am Samstag wird um 14.00 Uhr an unserer empfohlenen Unterkunft sein.
Am Beginn des Workshops werden wir uns je nach Lage der Dinge und und natürlich abhängig vom Wetter zuerst auf die Suche nach Murmeltieren oder nach Steinböcken machen. Dabei gilt es immer zu beachten, dass es sich trotz allem bei Murmeltieren und Steinböcken um wildlebende Tiere handelt, daher besteht selbstverständlich keine Garantie zur Sichtung der Tiere. Allerdings ist die Sichtung der Murmeltiere mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen. Die Steinbockherden kommen oft gegen Abend zum Fressen die Hänge herunter, so dass wir auch hier gute Chancen der Sichtung haben werden.
Sollten sich ausnahmsweise nachmittags gar keine Tiere zeigen, besteht die Gelegenheit, wunderbare Alpenpanoramen und auch einige schöne Wasserfälle entlang der Hochalpenstraße zu fotografieren, weswegen auch die Mitnahme eines Weitwinkel-Objektivs, eines Stativs und von Pol- und Graufiltern zu empfehlen ist.
Gegen Abend, wenn die großen Besucherströme an der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe abgeebbt sind, werden wir uns zur Murmeltier-Location begeben, wo wir im schönen Abendlicht wunderbare Potraits der Murmeltiere schießen können. Wenn sich Murmeltiere und Steinböcke abends zurückgezogen haben, können wir in unserer Unterkunftabends bei einem guten Essen gemütlich beisammensitzen und eine erste Bildbesprechung machen.


Am nächsten Morgen (Sonntag) werden wir uns ausreichend früh nochmals zur Kaiser-Franz-Josef-Höhe begeben, wo wir die Murmeltiere bei bestem Morgenlicht und vor dem gegen 10 Uhr einbrechenden Massenansturm der Tagestouristen nochmals gut werden ablichten können. Wir haben dort Zeit und können uns in Ruhe ausbreiten und fotografieren. Dabei werden wir in Kleingruppen immer wieder die Standorte wechseln, so dass alle Teilnehmer sich an verschiedenen Motiven (z.B. unterschiedlichen Hintergründen) versuchen können. Wir werden dabei verschiedene Aspekte der Bildgestaltung durchsprechen. Die Workshopleiter stehen mit Rat und Tat zur Seite. Abermals abhängig vom Wetter werden wir uns anschließend nochmals auf die Suche nach Steinböcken begeben, die wir mit etwas Glück wieder entlang der Hochalpenstraße antreffen werden.

 

Betreuung durch die Workshopleiter:
Die beiden Landschafts- und Naturfotografen Dennis Heidrich und Christoph Engelmohr führen durch den Workshop. Eine umfangreiche fotografische Betreuung ist stets gegeben. Durch die Workshopleiter besteht die Möglichkeit der Einzelund/ oder Gruppenbetreuung. Wir werden jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen.


Fotografische Lernziele:
Motiv erkennen, Licht erkennen, Komposition (Perspektive, Motivauswahl, Bildausschnitt, Kamerastandpunkt, Kontraste, Linienführung und Räumlichkeit), Licht und Lichtwirkung in der Landschaft, Umgang mit schwierigen Lichtverhältnissen, Umgang mit sich bewegenden Motiven (Tierfotografie), Zusammenhang zwischen ISO, Blende und Verschlusszeit, Fokussieren, kreative Möglichkeiten und die Verwendung von Stativ und Filtern und Langzeitbelichtungen. Kurze Bildbesprechung mit Einführung in die Möglichkeiten der Bildbearbeitung und das Potential von RAW-Dateien


Ausrüstung:
Sie können mit jeder Ausrüstung an diesem Workshop teilnehmen.
Empfohlen ist: Digitale Spiegelreflex- oder Systemkamera, dazu passende Objektive (Weitwinkel zwischen 17 und 35 mm, für Details und Tiere ein Tele zwischen 200 und 300 mm), geladener Akku und evtl. Reserveakku sowie genügend Speicherkarten, Stativ, Filter (Pol- und ggf. Graufilter, falls vorhanden) sowie Fernauslöser.

 

Anforderung:
Die Anforderung an die körperliche Kondition ist leicht, eine normale Kondition reicht völlig aus. Generell ist für die Fotografie an den Steilhängen bzw. im Gebirge gute Trittfähigkeit Voraussetzung.


Bekleidung:
Der Witterung im Gebirge/ Hochgebirge entsprechend (ggf. wasserfeste Jacke und Fleece), wasser- und trittfeste Wanderschuhe.


Unterkunft/ Treffpunkt:
Wir werden eine Empfehlung für die Übernachtung (in Heiligenblut) aussprechen. Dort wird am Samstag auch unser Treffpunkt sein. Falls Sie sich dort ebenfalls einquartieren möchten, wenden Sie sich gerne an die Workshopleiter.

 

Anfahrt:
Die Anfahrt erfolgt individuell. Für die (kurze) Anfahrt der einzelnen Fotoziele können vor Ort Fahrgemeinschaften gebildet werden.


Wetter:
Generell ist für die Tierfotografie schönes, sonniges Wetter natürlich am besten. Wir hoffen, dass das Wetter für alle unsere Vorhaben passend sein wird. Für den Fall, dass das Wetter allerdings gar nicht mitspielen möchte (z.B. bei starkem Regen oder Gewitter), werden wir ggf. kurzfristig den Workshoptermin absagen (müssen). Wir bitten um Beachtung! Sollten sich die Wetterverhältnisse am Workshop-Wochenende dramatisch verschlechtern, werden wir versuchen, ein Ausweichprogramm durchzuführen.


Kosten:
199,- Euro (exklusive Anfahrt, Übernachtung und Verpflegung).
Wenn eine Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, behalten wir uns vor, den Workshop abzusagen.


Zusatz-Informationen:
Die Workshopleiter und Organisatoren Dennis Heidrich und Christoph Engelmohr sind von jeglicher Haftung ausgeschlossen. Jede Teilnehmerin/ jeder Teilnehmer ist für sich und seine Sicherheit selbst verantwortlich und verpflichtet sich mit der Anmeldung / Teilnahme am Workshop sich dementsprechend zu verhalten. Die Versicherung ist Sache des Workshopteilnehmers. Mit der Anmeldung an diesem Workshop bestätigt der Teilnehmer, dass er diese Klausel gelesen und verstanden hat!

 

Anmeldung unter info@workshop-fotografie.com